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Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über unser Team, über unser Lehr- und Forschungsprofil wie auch über unsere laufenden Aktivitäten.

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Profil des Lehrstuhles für Internationale Beziehungen

Die Brücke von Mostar – zerstört und wieder aufgebaut nach dem Bosnienkrieg – ist zum Symbol geworden: für die Rückkehr von Krieg, Zerstörung und Vertreibung ins Europa nach Ende des Kalten Krieges, aber auch für das Ringen um Neuanfang, Inklusion und Gemeinsamkeit. Darin mischen sich nüchterne Weltsicht und ethisch motivierter Integrationswillen. Dieser Lehrstuhl, aus einer intensiven Befassung mit den Nachfolgekonflikten im ehemaligen Jugoslawien erwachsen, strebt in mehrfacher Hinsicht danach, Brücken zu schlagen:

  • über die Grenzen des Faches, durch enge interdisziplinäre Kooperation mit Nachbarfächern wie Geschichte, Psychologie, Regionalwissenschaften, Soziologie und Völkerrecht;
  • über die Grenzen unseres Landes, durch ausgeprägte Internationalität in Lehre wie Forschung;
  • über die Grenzen innerhalb der eigenen Disziplin, durch die Verbindung von theoriegeleiteter, methodisch fundierter Forschung und Lehre mit substanzieller empirischer Analyse; und
  • über die Grenzen der Wissenschaft, durch den Dialog mit Politik und Gesellschaft im Sinne von wissenschaftlich fruchtbarer Praxisorientierung.

Unsere Kernkompetenz liegt in der Friedens- und Konfliktforschung wie in der Forschung zu Internationalen Organisationen und Regimen, auch im Brückenschlag zwischen beiden. Regionaler Fokus ist das östliche Europa. Unsere Schwerpunkte in der Forschung finden Sie in der inter-organisationellen Kooperation, in Security Governance in Europa, Sezessionismus und ethnischen Konflikten, in Prävention und Mediation, post-sowjetischer Transformation, deutscher und amerikanischer Außenpolitik wie auch in den Machtverschiebungen im Mittleren Osten und Ostasien. In der Lehre dagegen sind wir bestrebt, das ganze Spektrum internationaler Politik abzudecken. Dazu gehören auch, inter alia, die transatlantischen Beziehungen, die Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union, Entwicklungspolitik und Internationale Politische Ökonomie.

Unser Lehrstuhlmotto reflektiert unseren Innovationsanspruch. Es stammt vom amerikanischen Erfinder und Unternehmer Alexander Graham Bell:

„Geh nicht immer auf dem vorgezeichneten Weg, der nur dahin führt, wo andere bereits gegangen sind.”